Donnerstag, 18. Januar 2007

Tätowierungen in englischsprachiger Literatur

Nun, einige mögen sich fragen was Tätowierungen denn mit Literatur zu tun haben sollen. Tätowierungen erfreuen sich heutzutage immer größerer Beliebtheit and proportional zu ihrem Auftreten, wächst auch ihre Akzeptanz in der (nichttätowierten) Bevölkerung. Indes muß die Literatur diesem gesellschaftlichen Wandel Rechnung tragen - zumindest ist es mein Unterfangen dies herauszufinden. Wird der tätowierte Mensch per se in heutigen zeitgenössischen Texten anders dargestellt als in früheren Werken der Literatur (Herman Melvilles Moby Dick kann hierbei als eine Ausnahme angesehen werden)? Oder liege ich etwa völlig daneben, wenn ich davon ausgehe, dass die meisten tätowierten Charaktere in der Literatur wohl eher der Kategorie 'Bösewicht' zugeschlagen werden können oder dass sie sich zumindest am Rande der Gesellschaft wiederfinden, weil sie gewalttätig, ungebildet, kriminell, unmoralisch, schmutzig, usw sind? Daher ließe sich durchaus auch eine gesellschaftliche Komponente entdecken und Ihr seid herzlichst eingeladen Eure Ideen zu äußern hinsichtlich der Gründe aus denen sich Menschen tätowieren lassen. Was ist ihre psychologische Motivation?

Welche Bücher fallen Euch hierzu ein? Wie werden die Charaktere darin beschrieben? Für den Fall, dass Ihr mehr als nur ein Buch mit Tätowierten kennt, wäre es interessant zu vergleichen in welcher Hinsicht - wenn überhaupt - sich die Beschreibung der betreffenden Charaktere von Buch zu Buch unterscheidet. Werden durch sie allgemein verbreitete Stereotypen und Vorurteile bestätigt oder eher erst geschaffen?


Übrigens, mit Büchern meine ich nicht nur dicke Wälzer, und schwere Volianten, sondern auch Theaterstücke, Drehbücher oder auch Groschenhefte.

Tattoos in Literature

So, you might wonder how tattoos and literature are supposed to be related. Firstly, tattoos are becoming more and more popular these days and proportionate to their occurence also acceptance in society is increasing. Literature, then, has to reflect this societal change - at least it is my endeavour to find prove for this. Does the tattooed person per se get described differently in the more recent novels as in comparison to earlier ones (Melville's Moby Dick being an exception)? Or am I completely wrong in assuming that most tattooed characters in literature can be sorted into the category of 'bad guy' or are designed as characters on the margins of society being violent, uneducated, criminal, dirty, immoral ... and so on ... and so on. Therefore, a social component can be detected and of course you are invited to put forth your ideas for which reasons people will get a tattoo. What is their psychological motivation?

What books come to your mind? How are the characters described there? In case you should know of more than one book with tattooed characters, in which way do these characters then differ from one another - if they do at all? Do they confirm or rather contruct commonly held stereotypes and prejudices?

By the way, books does not just mean thick tomes or heavy volumes but also drama, screenplays, short stories or small dime 'novels'.